Felslabor Mont Terri

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"Meine Kollegen und ich hatten von Forschungen über nukleare Abfälle gehört, von einer Art Versuchen, die oberhalb von St-Ursanne im Berg Mont Terri durchgeführt werden. Gab es Projekte für ein Endlager von radioaktiven Abfällen? Was machten all die spanischen, japanischen, französischen Forscher in der Stadt am Doubs? Um uns Klarheit zu verschaffen, wandten wir uns an den Projektleiter, der uns unsere Fragen bei einer geführten Besichtigung hoffentlich beantworten konnte. Wir trafen uns am Abend unweit der Kalköfen. Der Führer geleitete uns durch die Felsengalerien bis zum Evakuierungstunnel der Transjurane, der demnach parallel zur Autobahn verläuft. Überrascht entdeckten wir kilometerlange Kabel, Computer, Forschungsplätze im Felsen, kurz: ein James-Bond-mässiges Labor mitten im Berg. Man erklärte uns, dass der Opalinuston Wasser abdichten kann. Als man ein Kieselstück zusammenpresste, konnte man Meerwasser aus einer Zeit extrahieren, als der Jura noch den Bahamas glich. Es ist eindrücklich, dass sich mehrere Länder für die Forschungen an dieser undurchlässigen Gesteinsart, die an verschiedenen Orten der Welt vorkommt und die sich für die Endlagerung von nuklearen Abfällen eignet, interessieren. Wir waren dennoch beruhigt, zu erfahren, dass ein Zwischenlager an diesem Ort aufgrund der seismischen Risiken nicht vorgesehen ist."

Judith

Kontakt

Consortium Centre Visiteurs
swisstopo
Fabrique de Chaux
2882 St-Ursanne
T. +41 (0) 32 461 20 40
T. +41 (0) 79 593 92 07
www.mont-terri.ch

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